Spezialtransporte nach Spanien

Spezialtransporte nach Spanien

 

Die in Deutschland ansässigen Unternehmen exportierten im Jahr 2016 für über 40 Milliarden Euro Waren und Güter nach Spanien. Im Gegenzug wurden von Spanien aus Waren und Güter im Wert von über 27 Milliarden Euro nach Deutschland transportiert. Allein aus diesen Zahlen ist schon zu ersehen, dass die iberische Halbinsel keineswegs nur ein Urlaubsparadies ist, das mit schönen Stränden und südlicher Sonne lockt.

Ein großer Teil der beförderten Güter wurde mittels Lkw auf den verschiedenen Routen von und nach Spanien verbracht. Wichtigstes Transferland hierbei ist natürlich Frankreich, aber auch die Schweiz wird gerne genutzt, um zumindest einen Teilbereich der Strecke zu bewältigen. Das hat vor allem finanzielle Gründe, da die Schweizer Mautgebühren geringer sind als die auf französischen Autobahnen. Allerdings ist die Schweiz ein Teilnehmer des Schengenabkommens, jedoch nicht Mitglied der EU, deshalb lassen sich Spezialtransporte in der Regel besser über das EU-Mitgliedsland Frankreich bezüglich des Transits abwickeln.

Schwer oder gefährlich – Spezialtransporte

Im Bereich der Kurierfahrten oder Expressdienste fallen Spezialtransporte eher selten an. Im Segment der Schwertransporte nach Spanien eigentlich überhaupt nicht, da die Planung des Transportes schwerer Güter schon während derer Herstellung beginnt, also einen großen zeitlichen Rahmen besitzt. Etwas anders sieht es hier bei den Gefahrgütern aus. Aus der BRD wurden im Jahr 2016 chemische und pharmazeutische Erzeugnisse im Wert von über 6 Milliarden Euro nach Spanien transportiert.

Bei solchen Mengen kann es im Einzelnen durchaus einmal zu Verzögerungen kommen, die es notwendig machen, einen Eiltransport durchzuführen. Diese Spezialtransporte erfordern vor allem die richtige Deklarierung der Güter sowie die passende Ausstattung des Fahrzeuges. So müssen bei den Frachtpapieren die jeweiligen Gefahrgutblätter in den Sprachen des Entsendelandes, der Transitländer und des Empfängerlandes mitgeführt werden. Ebenso gehört dazu eine Verplombung des Lkws oder des Transporters. Am Fahrzeug selbst muss gut sichtbar die UN-Nummer des jeweils gefährlichsten Stoffes angebracht sein. Unter diesen Voraussetzungen lässt sich ein Spezialtransport nach Spanien problemlos und schnell durchführen.

 

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